In der Annahme, dass die durchschnittliche Anfängerausbildung ungefähr (Euro) 560,- kostet und die Ausgaben für den Weiterbildungskurs (Euro) 430,- betragen, errechnen wir daraus, dass sich der Umsatz auf weit über 160 Millionen (Euro) beläuft.
Wir dürfen aber nicht übersehen, dass sich diese Berechnungen nur auf das Jahr 2006 beziehen und keine weiteren Spezialkurse beinhalten; die Tauchsportbranche also somit einen nicht zu unterschätzenden wirtschaftlichen Beitrag leistet.
Nach neusten Angaben von verschiedenen Marktforschungsstellen beläuft sich der tatsächliche Verkauf von Tauchausrüstungen auf ungefähr (Euro) 1.800,- pro Schüler in der Grundausbildung. Dazu kommen schätzungsweise weitere (Euro) 860,- pro Teilnehmer an Weiterbildungskursen hinzu. Diesen Angaben entsprechend können wir nach der Anzahl von Zertifikationen (318.402 für 2006) errechnen, dass sich der Umsatz auf ungefähr (Euro) 450 Millionen beläuft.
Wir wissen von Marktstudien über das Konsumverhalten in Verbindung mit Tauchurlauben und Tauchausbildung an Urlaubsorten, dass die meisten Reiseveranstalter und/oder Betreiber von Hotel-Resorts eine stark erhöhte Nachfrage nach Wassersportaktivitäten verzeichnen konnten.Es ist zu vermerken, dass 27% der Anfängerkurse in einem südlichen Urlaubsgebiet absolviert wurden. Der Grund dafür liegt sicherlich in den eher kühlen nördlichen Wetterbedingungen und dem wachsenden Trend, sich während des Urlaubs evtl. durch Weiterbildung die Ferien aktiv zu gestalten. Das reflektiert natürlich ein enormes Marktpotential für die Wassersportbranche und gibt einen positiven Hinweis auf weitere Erschliessungsmöglichkeiten von Gebieten mit noch bedingten Einschränkungen. Hier wird es als Vorteil einer RSTC-Mitgliedschaft deutlich, dass sich die angeschlossenen Organisationen nur gemeinschaftlich um eine Lösung der Beschränkungen und weiteren Entwicklungen einsetzen können. Als Beispiel betrifft dies besonders den Fremdenverkehr und Wassersport im gesamten Mittelmeerraum.